| 1. Tag: |
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Nach Ankunft im Camp heißt es erst noch mal Schule spielen - euer Tourguide bzw. Trainer möchte sich vorstellen und euch in die Geheimnisse des "Überlebens" im Abenteuercamp einweihen. Denn ohne ein paar Regeln (Campruhe, Feuerdienst, Küchendienst usw.) funktioniert auch draußen das Zusammenleben nicht. Jede Klasse hat ihren eigenen Bereich mit Feuerstelle, Tipizelten, "Wohnzimmer" und Küchenregal, für den sie verantwortlich ist. |
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Wo ist der Holzplatz? Wo sind die Duschräume? Wo kann man Fußball spielen oder Tischtennis?... ein Rundgang durchs Camp und auf dem Außengelände klärt die meisten Fragen. Während die Schüler ihre Tipizelte beziehen, setzen sich Betreuer und Tourguide noch einmal zusammen, um organisatorische Abläufe zu besprechen. |
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Wenig später hat das erste Küchenteam seine erste Bewährungsprobe. Keine Angst, wir fangen am ersten Tag ganz einfach an, es gibt Suppe. Die Zutaten werden klassenweise in Kisten gepackt. Der Tourguide hat einen Rezeptvorschlag und gibt Tipps beim Zubereiten. Aber gekocht wird selbst. Doch ohne Holz kein Feuer und ohne Feuer kein Essen. Also zuerst Holz hacken und Feuer machen. Nach dem Essen wird im Wohnzimmer "Klar Schiff" gemacht. Erst dann geht's weiter mit dem Kanu - ABC. |
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Vor dem ersten Wasserkontakt wird immer eine Sicherheits- und Technikeinweisung mit Belehrungscharakter durchgeführt. Auch eine kleine Materialkunde gehört dazu. Trotzdem dauert es seine Zeit bis alles und jeder richtig sitzt. Auf unserer "Kleinen Kanutour" soll vor allem der sichere Umgang auf dem Wasser und ein gewisses Bootsgefühl geschult werden. Die Schüler fahren 3-4 Personen Kanadier. Gar nicht so leicht, geradeaus zu steuern, wenn jeder im Boot anders paddelt. Hier ist Teamfähigkeit gefragt, gleichzeitig muss aber auch einer das Kommando übernehmen. Höhepunkt sind die "Stromschnellen". |
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Schwierig ist es, das Boot in der nun stärkeren Strömung gerade zu halten ohne umzukippen. Aber das Baden und die Abfahrt entschädigen für die kurze Anstrengung. Klar gehört auch das Kentern mitunter zum Programm. Aber kein Problem, Boote bergen gehört zum Kanu - ABC. Wer einmal gekentert ist weiß dann, dass es kein so großes Unglück ist. Vor allem bei schönem Wetter gehört eine ordentliche Seeschlacht dazu. Wichtig ist allerdings, dass die Sicherheitsregeln trotzdem eingehalten werden. |
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Zurück im Camp werden die Boote geputzt, das Material weggeräumt und die nassen Sachen gewechselt. Zum Abendbrot gibt's eine Gemüsepfanne und Rostbratwürste vom Grill. Langsam beginnt man zu schätzen, was Mutti so jeden Tag in der Küche leistet. Aber morgen sind ja die Anderen dran! |
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Ist die Küche sauber steht der Abend zur freien Verfügung. Fußballplatz und Volleyballnetz befinden sich in der unmittelbaren Umgebung. Bei Regen können wir die benachbarte Turnhalle mitnutzen. Es besteht die Möglichkeit, Bälle, TT-Kellen u. ä. kostenlos auszuleihen. Unter der Aufsicht eines unserer Rettungsschwimmer kann ggf. auch noch mal im Sichtbereich vor dem Camp gepaddelt werden. |
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22:00 Uhr beginnt die Campruhe. Unterstützt werden die mit angereisten Betreuer hierbei durch die Nachtwache. Ein Mitarbeiter ist somit auch während der Nachtstunden ständig erreichbar. |
| 2. Tag: |
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8:00 Uhr endet die Campruhe. Während die anderen noch den Waschraum bevölkern, hat der Küchendienst schon das Feuer entfacht. Wasser für Tee oder Cappuccino dampft im Kessel. Aber wann sind denn nun dreißig Eier endlich weich gekocht??! Vielleicht dann morgen doch lieber Rührei. Zum Glück sind die Brötchen schon fertig gebacken. Spätestens 9:00 Uhr sitzen alle am Frühstückstisch, denn nun wird der Tagesplan und das benötigte Material bekannt gegeben. |
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10:00 Uhr mit Paddel und Schwimmweste und Proviant am Steg zur "Großen Kanutour", 13km. Heute geht's beim Einsteigen schon wesentlich ruhiger zu. Alles ist wasserdicht verpackt. Wir fahren heute in Richtung Staumauer. Es besteht die Möglichkeit in Staumauernähe anzulegen um die Burg Kriebstein in Eigenregie zu besichtigen. In Höfchen am Abenteuerspielplatz mit Unterständen machen wir Picknick bevor es am Nachmittag (per Kanu) zurück ins Camp geht. Heute Abend gibt's Spirelli mit Tomatensoße. Nach dem Essen Freizeit und 22:00 Uhr geht's in die Zelte. |
| 3. Tag: |
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Dritter Tag, der Berg ruft. Um besser arbeiten zu können, teilen wir die Klasse heute in zwei Gruppen. Während die einen am Abseilfelsen (Anfängerfels) schwitzen, haben die anderen Freizeit bzw. bereiten das Mittagessen vor. Nachmittags kann jeder an der campeigenen Kletterwand sein Können unter Beweis stellen (gruppenweise). Bei beiden Aktivitäten wird zu Beginn wieder ein Sicherheits- und Techniktraining durchgeführt. Dazu gehört auch eine kleine Materialschule. Geklettert wird grundsätzlich nur unter Sicherung eines Mitarbeiters unserer Firma. |
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Die Zeit zwischen Abendessen und Nachtruhe steht zur freien Verfügung (Sport, Spiel, Boot fahren...). |
| 4. Tag: |
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Vierter Tag – wir starten per Fährschiff bzw. Mannschaftskanu in Richtung Staumauer der Talsperre. Ganz in der Nähe eröffnete 2007 ein Hochseil- und Klettergarten, wo wir 2-3 Stunden gebucht haben. Jetzt gilt es, das gelernte Know How vom Kletter- und Abseilkurs anzuwenden!. Es warten verschiedene Schwierigkeitsgrade und atemberaubende Passagen auf die Teilnehmer!. Den Rückweg erledigen wir zu Fuß, nach etwa 8 km Wanderung erreichen wir recht erschöpft und ausgepumpt das Camp. Hinweis: wenn diese Leistung gewünscht wird, ist ein Eintrittsgeld von 8 € p.P. zusätzlich einzuplanen (Eintritt nicht im Leistungsumfang enthalten). Infos zum Klettergarten » |
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Das Abendthema: Es geht um das Survival. Feuermachen ohne Streichhölzer, Trinkwasser, Notgepäck, Nahrung u. v. m. Einiges kann später gut als Unterrichtsthema aufgegriffen werden. Natürlich passt auch das abenteuerliche Abendessen: Hühner und Forellen in der Glut gebacken dazu Bratäpfel, Foliekartoffen oder Stockbrot. Je mehr Zeit und Interesse vorhanden ist, desto umfangreicher kann Wissen vermittelt werden, zumal unsere Mitarbeiter echte Globetrotter sind. Am Lagerfeuer klingt der letzte Abend aus. |
| 5. Tag: |
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Zum letzten mal Frühstück vorbereiten. Ab morgen macht das wieder Mutti, oder auch nicht... Am Vormittag steht ein weiterer Programmpunkt auf der Tagesordnung: Bogenschießen. Je nach Wetter in der modernen Sporthalle - bzw. im Freien auf unserem Bogenschießplatz. |
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Doch bevor Bus oder Bahn warten, muss der benutzte Camp-Bereich noch in Ordnung gebracht werden und all die im Camp verstreut aufgehängten Kleidungsstücke sollten noch ihre Besitzer wieder finden. Gut, wenn man seine Tasche selber gepackt hat! Ein letztes Gruppenfoto mit Booten und Zelten und zurück geht's in die Zivilisation. Dort warten Bett und Badewanne. |
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Das Klassenfahrtprogramm kann in ähnlicher weise über 2 bis 6 Tage gestaltet werden. Analog zum oben genannten Ablauf werden dann Inhalte weggelassen oder Module wie Floßfahrt oder Notbootbau mit ins Programm genommen. Als Schlechtwetteralternative steht außerdem die stundenweise Nutzung einer modernen Sporthalle im Angebot. Auch ist nach entsprechender Absprache das Sportmodul "Bogenschießen" bei längerer Aufenthaltsdauer ab 5. Aufenthaltstag im Programmablauf möglich. |
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Modul "Goldwaschen": Es gibt echtes Gold im Ufersand der Talsperre Kriebstein! Nur unsere Trainer kennen diese geheim gehaltenen Stellen und führen mit den jungen Goldwäschern einen spannenden Kurs durch. Ausgestattet mit Goldwaschpfannen und dem Wissen um das richtige Drehen der Eastwing-Pfannen wird es einigen Teilnehmern gelingen, kleine (klitzekleine) Goldnuggets aus dem Ufersand herauszuwaschen. Diese Mininuggets kleben wir auf die vorbereiteten Souvenirkarten - als Andenken an die Klassenfahrt Talsperre Kriebstein... |
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Die Anreise ins Abenteuercamp Lauenhain ist sowohl per Zug / Bus nach Mittweida, als auch per Charterbus möglich. Vom Bahnhof / Busbahnhof sind es zu Fuß etwa 50 min. Natürlich übernehmen wir kostenfrei den Gepäcktransport vom und zum Bahnhof / Busbahnhof Mittweida. Mit Abschluss des Reisevertrages erhält der Reisepartner eine Detailinfo mit Checkliste und Anreiseskizze. |