| 1. Tag: Anreisetag |
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Anreise zwischen 9 bis 12 Uhr (oder entsprechend Ihrer Bus- oder Zugverbindung). Bei Anreise Klosterbuch-Haltepunkt erfolgt Gepäcktransport und ein Fußmarsch von ca. 15 Minuten ins Camp ist einzuplanen. Begrüßung, anschließend Rundgang und Erklärung des Camps (Holzhacken, Toiletten, Feuerstellen, Kloster...). Danach erfolgt das Einchecken in die Tipi-Zelte bzw. in die Blockhütten. Lehrer übernachten in einfach ausgestatteten Zimmern. |
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Dann ist das erste Mittagessen "angesagt". In großen Töpfen kochen wir unser erstes Mahl selber. Vorher erfolgt noch eine Einweisung für den Feuerholzplatz. Wie geht man mit den Sägen und Äxten um, ohne sich zu verletzen? Brennt einmal das Feuer - oder sind die Kocher angeheizt, gibt es für alle Campteilnehmer genügend Arbeit: Getränke austeilen, Schüsseln verteilen, Brot schneiden ... |
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Nach dem anschließenden Aufwasch starten wir zum ersten Aktivmodul - einem Grundlagen- und Lernkurs: Klettern und Abseilen an der hauseigenen Kletterwand. Vor dem eigentlichen bezwingen der künstlichen Kletterwand führen wir noch einen ABC-Kurs Klettern und Abseilen durch. |
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Danach pumpen wir den Druck in den Raftingbooten nach - und führen unweit des Camps (Fluss Freiberger Mulde) einen ersten Kanu-ABC Kurs durch. Dieses "Training" dient der Vorbereitung der Großen Schlauchboottour, die für die kommenden Tage geplant ist. |
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Der Abend steht ganz im Zeichen der Lagefeuerromantik. Nachdem genügend Feuerholz in den Campbereich geschafft wurde, geht es zur gemeinsamen Zubereitung des Abendessens. Auf Grills oder großen Gaskochern werden Würstchen zubereitet, frisches Gemüse wird klein geschnitten und in riesigen Pfannen wird die Gemüsepfanne mit Zaubergewürz zubereitet. Gegen 20 Uhr sind wir mit dem Abendessen fertig, dann bleibt noch etwas Freizeit, ab 22 Uhr ist Nachtruhe. |
| 2. Tag: kleine Kanutour, Burg Mildenstein, Survival 1 |
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Nach dem Frühstück starten wir zu einer ersten Kanutour. Ziel der ersten Wasserwanderung wird die in etwa 4 km Entfernung liegende Stadt Leisnig sein. Für diese Flusstour benötigen wir etwa 2h. Der Abschnitt hält Stromschnellen und schnell fließendes Wasser parat. Erst zum Ende der Tour wird der Fluss ruhiger - und alle im Boot müssen gemeinsam dem Ziel entgegenpaddeln. |
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Anschließend erkunden wir die Stadt mit der Burg Mildenstein, auch können wir ein sog. "Stadtspiel" durchführen. Das Mittagessen erfolgt in Form von Lunchpaketen. Ausführlich werden wir am Abend am Feuer Kochen, Braten und Backen. |
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Am späten Nachmittag unser Angebotsmodul Floßbau und Floßfahrt. Aus Balken und Knüppeln bauen wir ein Gerüst, welches dann auf die Schlauchkörper gebunden wird. Dann immer ein spannender Augenblick, ob das "Wasserfahrzeug" wirklich schwimmt. |
| 3. Tag: große Kanutour (Wasserwandern) |
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Nach einem kräftigen Frühstück packen wir unsere Boote. Lunchpaket, Wechselbekleidung ... und starten zur Großen Flusswanderung. Erstes Etappenziel ist die Stadt Leisnig, unterhalb der imposanten Burg Mildenstein Pause mit Imbiss, danach müssen die Boote über ein Wehr getragen werden. Anschließend empfängt uns bewegtes Wasser mit vielen Stromschnellen. Die Tour endet am Wasserschloss Podelwitz, wo unser Kanutransporter schon auf die Gruppe wartet. |
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... per Eisenbahn geht es dann zurück in das Camp Klosterbuch. gegen 16-17 Uhr sind wir wieder zurück, nach dem Reinigen und abladen der Boote kochen wir unser Essen: es gibt Makkaroni mit gebratener Wurst und Zwiebeln, Käse und Tomatensoße. Da dieser Tag sehr anstrengend war, lassen wir den Abend gemütlich ausklingen, es kann Tischtennis oder Volleyball gespielt werden - oder auch nur am Feuer gesessen werden. |
| 4. Tag: Inlineskating und Mountainbike |
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Heute stehen zwei Programmpunkte auf der Tagesordnung: Inlineskating und Fahrradtour. Vor dem Start zur Mountainbiketour passen wir die modernen Fahrräder in Größe und Sattelhöhe an, danach starten wir den Sicherheitskurs und den Geschicklichkeitsparcours. So an die Fahrräder gewöhnt, brechen wir zu einer Radtour entlang des Muldental-Radwanderweges auf. |
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Zur Ausstattung des Camps gehören etwa 100 Paar moderne Inline-Skater, Helme und Schutzprotektoren. Etwa 2km vom Camp entfernt gibt es einen idealen Übungsbereich mit kaum Kfz-Verkehr und glattem Asphalt. Wir üben Bremsen und Hinfallen sowie das "richtige" Fahren mit diesen modernen Rollschuhen. An der Übungsstrecke bestehen auch ideale Bedingungen zum Baden und Schwimmen. |
| 5. Tag: Abreisetag |
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Der gesamte Tag steht im Zeichen unserer Angebote. Wir bieten verschiene Programmpunkte zur Auswahl. Feuermachen ohne Streichhölzer, Bau von Notunterkünften, Trinkbarmachung von Wasser - aber auch praktische Tipps für die Reisevorbereitung. |
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Wir lernen, wie man einen Fisch "ausnimmt", wie man in Alu-Folie Kartoffeln und Hühner direkt im Feuer knusprig braun backen kann, wir versuchen, aus zerstampften Getreidekörnern durch Rösten und Aufkochen Kaffee zuzubereiten - und natürlich backen wir Brot. Dabei werden verschiedene Arten der Zubereitung ausprobiert: Stock- oder Fladenbrote. Das Programm endet mit unserem selbst gekochten Mittagsmahl. |
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Mittag ein letztes Mal vom Feuer, meist kochen wir Kartoffeln, dazu verschiedene Wurstsorten, Kräuterquark und/oder Sahnehering. Je nach Zeitpunkt der Abreise können wir noch eine kleine Kanuregatta oder das Aktiv-Modul Bogenschießen durchführen. |
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...und kurz vor der Abreise gilt es, die Rucksäcke zusammenzupacken, das organisierte Chaos im Inneren der Tipi-Zelte wieder zu entwirren, die Campbereiche und Feuerstellen für die nächste Gruppe herzurichten - und einen schönen - oder auch kritischen Spruch in unser dickes Campbuch einzuschreiben. Abreise etwa 14 Uhr bis 17 Uhr, Gepäcktransfer zum Bahnhof Klosterbuch ist inklusive! |